Kultur

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Die Halbinsel Mönchgut ist ein beliebtes Reiseziel für viele geworden, denn die Ursprünglichkeit der Region fasziniert immer wieder. Doch Mönchgut blickt auch auf eine lange und bewegte Geschichte zurück und diese wird in den Museen der Region am Leben gehalten.

Bereits 1963 wurde das Heimatmuseum in Göhren eröffnet, später kam der Museumshof hinzu und natürlich der Motorsegler Luise. Das Schulmuseum in Middelhagen eröffnete 1986 seine Ausstellung und heute wird auch das Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker als Museum geführt. Das Fischermuseum in Baabe ist das jüngste Museum der Region und bietet einen Einblick in die Fischerei, von der die Region einst lebte. Alle Museen bringen die Geschichte der Region lebendig näher. Die Wandlung der Region die einst Klostereigentum war, zu einer Urlaubsregion mit interessanten Ostseebädern.

Ein besonderes Highlight ist die Mönchguter Trachtengruppe, die bereits seit 1898 besteht. Viele original Trachten werden hier noch genutzt und immer wieder zeigt die Gruppe ihr tänzerische können und führt die Tänze der Region in Tracht auf.

Ein besonderes Highlight für Erwachsene und Kinder findet im Schulmuseum in Middelhagen regelmäßig statt, denn hier werden regelmäßig und nach Voranmeldung historische Schulstunden abgehalten. Gerade Kinder und Jugendliche sind beeindruckt, da diese Art des Unterrichts mit dem heutigen Unterricht nur wenig gemein hat und die Ausstattung der Schüler vom heutigen Stand eher ärmlich wirkt.

Auch die Dorfkirchen auf der Halbinsel Mönchgut sind beeindruckend. So scheint hier die Zeit stehen geblieben zu sein und man taucht ein in die Entstehungszeit der alten Dorfkirchen. Besonders die Dorfkirche St. Katharina in Middelhagen aus dem 15. Jahrhundert beeindurckt, denn hier findet sich ein Altar aus dem Jahr 1440. In Groß Zickern ist das 1723 erbaute Pfarrwittenhaus unbedingt einen Besuch wert, es wird heute als Museum geführt und am Ortsausgang von Groß Zickern zeigt sich die kleine gotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert die mit holländischen Chorfenstern ausgestattet ist, die ca. 1600 angefertigt wurden. Die Kirche wurde von den Mönchen des Klosters Eldena erbaut, die lange Zeit die Halbinsel in ihrem Besitz hatten und entsprechend hier auch Landwirtschaft betrieben. Auf der Halbinsel befindet sich auch das Letzte Gutsanwesen Rügens, welches die Jahrhunderte überstehen konnte.

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